Willkommen !

Der Landesverband für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen Rheinland-Pfalz e.V. versteht sich als Fachverband aller in der kardiologischen Prävention und Rehabilitation tätigen Berufsgruppen in Rheinland-Pfalz. Der Landesverband möchte koordinierend wirken im Bereiche der stationären und ambulanten Rehabilitation bei bereits manifest Herzkranken und bei Risikopatienten mit dem Ziel einer möglichst breitgefächerten Gesamtstrategie zur Vorbeugung, Kontrolle und Therapie von Herz- und Gefäßkrankheiten.

Programm zum Gesundheitskongress 2021 online

Nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr findet der 5. Gesundheitskongress Herz-Kreislauf Prävention und Rehabilitation (mit 40. Jahrestagung des Landesverbandes) nunmehr digital am 6. November 2021 statt. Je nach Lage der Pandemie werden wir auf eine sogenannte digitale Faculty-Lösung mit Live-Übertragung aus Bad Kreuznach oder auf ein volldigitales Format setzen. Als Tagungspräsidenten fungieren Prof. Dr. med. Rainer Schimpf, Kardiologische Praxisklinik Ludwigshafen, und Dr. med. Eike Schromm,  Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR) am Klinikum Ludwigshafen. Kooperationspartner sind erneut der LSB Rheinland-Pfalz sowie der Sportärztebund Rheinland-Pfalz.

Detailinformationen zu den Themen und hochkarätigen Referenten entnehmen Sie bitte dem Vorwort der Tagungspräsidenten und dem beigefügten Programm.
Als Entgegenkommen für die zurückliegenden coronabedingten Beeinträchtigungen unserer Herzgruppen-Trägervereine ist die Teilnahme am digitalen Gesundheitskongress für alle Teilnehmer kostenlos!

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Rehasport in Herzgruppen im Kontext der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnungen

Update vom 02.06.2021

Nach der Vorankündigung über eine Pressekonferenz am Dienstag, den 01.06.2021 hat das Land Rheinland-Pfalz seine 22. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) veröffentlicht. Für den Rehasport in Herzgruppen ergibt sich eine wichtige Änderung: Die Maskenpflicht im Rehabilitationssport und Funktionstraining ist nun in § 6 Absatz 3 ausdrücklich aufgehoben. Der § 6 Abs. 3 lautet nun:

„Zulässig ist die Erbringung körpernaher Dienstleistungen aus medizinischen und hygienischen Gründen, wie insbesondere solche von Optikerinnen und Optikern, Hörakustikerinnen und Hörakustikern, Friseurinnen und Friseuren, bei der Fußpflege, bei der Podologie, Logopädie, Physio- und Ergotherapie, beim Rehabilitationssport und Funktionstraining im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 3 und 4 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch oder Ähnliches. Über Satz 1 hinaus sind Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege zulässig, wie beispielsweise in Nagelstudios, Kosmetiksalons, Massagesalons, Tattoostudios, Piercingstudios und ähnlichen Einrichtungen. Für Dienstleistungen nach den Sätzen 1 und 2 gelten das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1 zwischen Kundinnen und Kunden, mit Ausnahme beim Rehabilitationssport und Funktionstraining die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4, mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist, sowie die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1.“

Die Verordnung tritt am 02.06.2021 in Kraft (§ 25). Die vollständige Verordnung finden Sie unter: https://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/22_CoBeLVO/22._CoBeLVO.pdf

Bleiben Sie gesund.

Mit herzlichen Grüßen 

Ihr Team des LVPR RLP

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Update vom 2.12.2020

Das Land Rheinland-Pfalz hat nur wenige Tage nach der 12. inzwischen die 13. Corona-Bekämpfungsverordnung erlassen, die am 1. Dezember in Kraft getreten ist. Diese neue Verordnung finden Sie hier.

Fand sich bisher nur in der jüngsten „Auslegungshilfe“ bzw. den „FAQ“ (häufig gestellte Fragen) der Hinweis, dass Rehabilitationssport als medizinisch notwendige Leistung durchgeführt werden kann (siehe LV-Newsletter vom 27.11.2020), wurde dieser jetzt explizit in die Bekämpfungsverordnung wie folgt unter § 6 Betriebs- und Dienstleistungsbeschränkungen, Betriebsverbote Absatz 3 aufgenommen:  

(3) ... Erlaubt sind Dienstleistungen, die hygienischen oder medizinischen Gründen dienen, wie in Friseursalons, in Fußpflegeeinrichtungen, bei der Podologie, bei Physio-, Ergo- und Logotherapien, bei Rehabilitationssport und Funktionstraining im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 3 und 4 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch oder Ähnliches. Es gilt jedenfalls die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4, sofern die Art der Dienstleistung dies zulässt. Zusätzlich gilt die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1.

Mit dieser Ergänzung ist nun auch in der eigentlichen Bekämpfungsverordnung (als gesetzlicher Grundlage) und nicht nur in der Auslegungshilfe die grundsätzliche Möglichkeit der Durchführung des Rehabilitationssports verankert. Zu beachten ist weiterhin, dass gemäß Auslegungshilfe aktuell nur Personen mit einer gültigen ärztlichen Verordnung, aber keine weiteren Vereinsmitglieder, teilnehmen dürfen.

Bezüglich der Überlegung vor Ort, den Herzgruppen-Übungsbetrieb nach individueller Prüfung der Gegebenheiten vor Ort durch die HG-Verantwortlichen aufzunehmen bzw. durchzuführen, verweisen wir auf unser u.a. Update vom 27.11.2020. Aus unserer Sicht halten wir beide Wege für vertretbar: sowohl eine eventuell mögliche Entscheidung, den Rehabilitationssport in Herzgruppen auch in Zeiten der Corona-Pandemie wieder zu eröffnen, als auch die Entscheidung, bis auf weiteres noch darauf zu verzichten. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass in der Regel nur die Träger der öffentlichen Sportstätten (Landkreise oder Städte) über eine eventuelle Öffnung für den Rehabilitationssport entscheiden können. Bitte wenden Sie im dazu direkt an die zuständige Kommune oder den Betreiber.

Über die weitere Entwicklung halten wir Sie auf dem Laufenden.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team des LVPR RLP

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Update vom 27.11.2020

Auf der Überblick-Seite des Landes Rheinland-Pfalz zur Corona-Pandemie (https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/) ist inzwischen eine aktualisierte Auslegungshilfe veröffentlicht worden. In der Auflistung heißt es nunmehr zum Rehabilitationssport:

  • Rehasport, der auf ärztliche Verordnung betrieben wird: Gestattet

In den zur Auslegungshilfe gehörigen „FAQ“ (häufig gestellte Fragen), wird inzwischen, abweichend zu den Ausführungen vom 2. November (in dem unter Bezug auf die allgemeinen Kontaktbeschränkungen Gruppenangebote noch verboten waren), ausgeführt: 

  • Ist Rehasport erlaubt? Rehasport, der auf ärztliche Verordnung betrieben wird, ist gestattet. Die notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen müssen beachtet werden. In Wartesituationen gemeinsam mit anderen Personen gilt die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3. der 12. CoBeLVO.

Formal können durch diese Korrektur nach Vorgabe der Landesregierung in Rheinland-Pfalz alle Teilnehmer, die eine gültige ärztliche Verordnung für den Rehasport in Herzgruppen besitzen, wieder an Gruppenangeboten auch in geschlossenen Räumen teilnehmen, sofern die notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen beachtet werden (ausgeschlossen bleiben Teilnehmer oder Vereinsmitglieder ohne ärztliche Verordnung resp. Teilnehmer auf Selbstzahlerbasis). Durch die weithin praktizierte Schließung der öffentlichen Sportstätten für den gesamten außerschulischen Betrieb durch die Landkreise und Städte (als Träger) ist der Rehabilitationssport aber faktisch weiterhin nicht auf breiter Basis möglich, da der Rehabilitationssport mehrheitlich auf diese Sportstätten angewiesen ist. Mit Blick nicht nur auf die kurzfristige, sondern auch eine stabile, vor allem längerfristige Perspektive wird sich der Landesverband nochmals an das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz und das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz wenden mit der Bitte um Unterstützung bei den Bemühungen, diesen Widerspruch aufzulösen.

Unsere Dachorganisation, die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) hat zu Wochenbeginn eine Stellungnahme zum Rehabilitationssport in Herzgruppen im Kontext der Corona-Pandemie, insbesondere unter dem Aspekt der medizinischen Beurteilung, verfasst. Diese wurde unter anderem an folgenden Empfängerkreis übermittelt: Bundeskanzlerin, Bundesgesundheitsminister (s. Anlage), Bundesinnenminister, alle Ministerpräsident*innen der Länder, Minister*innen und Senator*innen der Länder für Gesundheit sowie Minister*innen und Senator*innen der Länder für Sport, darunter auch die Minister*innen in Rheinland-Pfalz. Darin fordert die DGPR, vor dem Hintergrund der auf Länderebene teils unterschiedlichen Corona-Bekämpfungsverordnungen und Auslegungshilfen, den ärztlich verordneten und medizinisch indizierten Rehabilitationssport in Herzgruppen in den Verordnungen des Bundes und der Länder künftig explizit als „medizinisch notwendige Leistung“ aufzuführen sowie die Durchführung bundesweit flächendeckend zu ermöglichen und zu harmonisieren. Nach den uns dazu inzwischen vorliegenden Rückmeldungen wird der Rehabilitationssport von den Landesregierungen mehrheitlich als medizinisch notwendige Maßnahme angesehen, teilweise bestehen aber noch unklare Auslegungshilfen.

Ungeachtet der neuen rechtlichen Bewertung und der nach wie vor überwiegend ungelösten Sportstättenproblematik bitten wir ausdrücklich darum, mit dieser neuen Regelung verantwortungsvoll umzugehen und nach individueller Prüfung der Gegebenheiten vor Ort durch die HG-Verantwortlichen abzuwägen. Aus unserer Sicht halten wir beide Wege für vertretbar: sowohl eine eventuell mögliche Entscheidung, den Rehabilitationssport in Herzgruppen auch in Zeiten der Corona-Pandemie wieder zu eröffnen, als auch die Entscheidung, bis auf weiteres noch darauf zu verzichten.

Über die weitere Entwicklung halten wir Sie auf dem Laufenden.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team des LVPR RLP

Mitgliederversammlung am 28.11.2020 abgesagt! – Verschiebung ins Jahr 2021

10.11.2020: Die auf den 28. November 2020 um 10.30 Uhr in Bad Kreuznach terminierte Mitglieder­versammlung (MV) des Landesverbandes, zu der wir am 26.10.2020 ein­geladen hatten, musste aufgrund der behördlichen Verfügungen („Lockdown“) leider abgesagt werden.

Der Vorstand hat nach interner Abstimmung inzwischen beschlossen, keine Online-Mitglieder­versammlung zum o.a. Termin abzuhalten, sondern die MV in das Jahr 2021 zu verschieben. Dem Vorstandsbeschluss zugrunde liegt (neben ein erneutem Gespräch mit dem Amtsgericht Koblenz) die am 28.10.2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte Verordnung, dass die Regelun­gen zu den im März beschlossenen Erleichterungen im Vereinsrecht über den 31.12.2020 hinaus bis zum 31.12.2021 verlängert worden sind. Vereine können danach ihre Mitglieder­versamm­lungen, die aufgrund der aktuellen Infektionslage nicht oder nur schwer durchgeführt werden können, ohne rechtliche Probleme auf das kommende Jahr verschieben. Damit gilt, dass die Amtszeit des bisherigen LV-Vorstands bis dahin fortdauert. Die alternativen Möglichkeiten der Durchführung der Mitgliederversammlung bleiben bis dahin auch ohne entsprechende explizite Satzungsregelung bestehen.

Wir hoffen, dass wir die MV im neuen Jahr insbesondere im Hinblick auf die turnusgemäßen Vorstandswahlen als Präsenzveranstaltung durchführen können. Wir werden diese aber aufgrund der derzeit nicht vorhersehbaren weiteren Entwicklung zur COVID-19-Pandemie parallel auch als Online-Variante planen. Zusätzlich werden wir bis zur neu anzuberaumenden MV eine Satzungsänderung vorbereiten, die auch künftig Online-Versammlungen ermöglicht.

Terminbekanntgabe und Einladung erfolgen dann selbstverständlich unter Beachtung der satzungsgemäßen Ladungsfristen.

Mit der Bitte um Verständnis für die besonderen Maßnahmen in besonderen Zeiten verbleibe ich bis dahin im Namen des gesamten LV-Vorstandes.

Dr. med. Michael Keck
1. Vorsitzender

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland: Vorherige Genehmigung Rehasport entfällt!

Genehmigungsverzicht der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zum Rehabilitationssport ab 01.08.2019

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, Eisenberg, in Rheinland-Pfalz verzichtet ab sofort rückwirkend ab 01.08.2019 auf die vorherige Genehmigung der Rehasport-Verordnungen
(sie ist damit die zweite Krankenkasse nach der IKK Südwest, Saarbrücken, mit Genehmigungsverzicht seit 01.01.2017). Gemäß der auf unbestimmte Zeit geschlossenen Ergänzungsvereinbarung ist eine vorherige Kostenübernahmeerklärung durch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland für den verordneten Zeitraum für Versicherte der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ab dem 01.08.2019 nicht mehr erforderlich. Der Leistungszeitraum beginnt mit der Inanspruchnahme der ersten Übungseinheit und richtet sich nach Ziffer 4 der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01.01.2011.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland behält sich jedoch vor, die Abrechnungen im Nachgang zu prüfen und ggf. zu kürzen, z.B. bei Nicht-Vorliegen des Arztstempels oder Nicht-Beachtung des vorgegebenen Leistungszeitraums. Insofern ist seitens des Trägervereins darauf zu achten, dass die Verordnungen richtig und vollständig ausgefüllt sind.

Achtung: Der Genehmigungsverzicht der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bezieht sich selbstredend nur auf Versicherte der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, nicht jedoch anderer Krankenkassen.

Ein Hinweis: Sämtliche Vereinbarungen und Dokumente zum Rehabilitationssport in Herzgruppen werden auf der Homepage des Landesverbandes zum Download unter den Pfaden www.rheinland-pfalz.dgpr.de > Herzgruppen in Rheinland-Pfalz > Gesetzliche Grundlagen sowie Verordnung und Abrechnung bereitgestellt.

Weitere Informationen: http://www.rheinland-pfalz.dgpr.de/herzgruppen-in-rheinland-pfalz/gesetzliche-grundlagen.html

IKK Südwest: Vorherige Genehmigung Rehasport entfällt!

Genehmigungsverzicht der IKK Südwest zum Rehabilitationssport ab 01.01.2017

Die IKK Südwest, Saarbrücken, in Rheinland-Pfalz verzichtet ab sofort rückwirkend ab 01.01.2017 auf die vorherige Genehmigung der Rehasport-Verordnungen. Gemäß einer auf unbestimmte Zeit geschlossenen Ergänzungsvereinbarung ist eine vorherige Kostenübernahmeerklärung durch die IKK Südwest für den verordneten Zeitraum für Versicherte der IKK Südwest ab dem 01.01.2017 nicht mehr erforderlich. Der Leistungszeitraum beginnt mit der Inanspruchnahme der ersten Übungseinheit und richtet sich nach Ziffer 4 der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktions­training vom 01.01.2011. Die IKK Südwest behält sich jedoch vor, die Abrechnungen im Nachgang zu prüfen und ggf. zu kürzen, z.B. bei Nicht-Vorliegen des Arztstempels oder Nicht-Beachtung des vorgegebenen Leistungszeitraums. Insofern ist seitens des Trägervereins darauf zu achten, dass die Verordnungen richtig und vollständig ausgefüllt sind.

Achtung: Der Genehmigungsverzicht gilt derzeit für Versicherte der IKK Südwest und AOK Rheinland-Pfalz/Saarland nicht jedoch für andere Krankenkassen.

Hinweis: Die Ergänzungsvereinbarung kann unter der Rubrik > Herzgruppen in Rheinland-Pfalz > Gesetzliche Grundlagen heruntergeladen werden. 

Weitere Informationen: http://www.rheinland-pfalz.dgpr.de/herzgruppen-in-rheinland-pfalz/gesetzliche-grundlagen.html

Elektronische Abrechnung für Herzgruppen ab 01.01.2015

Elektronische Abrechnung für Herzgruppen zum 01.01.2015 verpflichtend - Papierabrechnung weiterhin mit 5%-Abzug möglich

Die elektronische Abrechnung für den Rehabilitationssport in Herzgruppen ist für den Bereich der Ersatzkassen (bundesweit) und für den Bereich der Primärkassen in Rheinland-Pfalz zum 01.01.2015 verpflichtend in Kraft treten.

Werden Abrechnungen nach Einführung der Pflicht noch in Papierform eingereicht, können künftig Rechnungskürzungen in Höhe von 5% durch die Krankenkassen bzw. Abrechnungsstellen vorgenommen werden. Es ist – sofern die Papierform gewählt wird – empfehlenswert, für sämtliche bis zum 31.12.2014 erbrachte Leistungen eine Zwischenabrechnung einzureichen. Diese kann bis zum 31.01.2015 (es gilt das Datum des Posteingangs bei den Abrechnungsstellen der Ersatzkassen!) eingereicht und abschlagsfrei abgerechnet werden. Leistungen nach dem 01.01.2015 fallen unter die Neuregelung. Eine erstmalige elektronische Abrechnung müsste dann spätestens Mitte des Jahres 2015 erfolgen, sodass noch ein halbes Jahr Zeit für die Vorbereitung bliebe. Bei danach fehlender elektronischer Abrechnung dürfen die Ersatzkassen die gesamte Rechnungssumme um 5% kürzen.

Weitere Informationen

Vereinbarung Rehasport/Funktionstraining mit Primärkassen Rheinland-Pfalz

Neue Durchführungsvereinbarung Rehabilitationssport/Funktionstraining mit den rheinland-pfälzischen „Primärkassen“ ab 01.01.2012

Nach der auf Bundesebene mit den vdek abgeschlossenen Durchführungsvereinbarung Rehasport in Herzgruppen (01.09.2011) konnte auch für mit den Primärkassen in Rheinland-Pfalz eine neue Durchführungsvereinbarung Rehabilitationssport/Funktionstraining erfolgreich verhandelt werden. Abgeschlossen wurde diese rückwirkend zum 01.01.2012 zwischen den für Rheinland-Pfalz zuständigen „Primärkassen“-Verbänden und den Trägerverbänden des Rehabilitationssports, dem Landesverband für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen Rheinland-Pfalz, dem Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie dem Der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz.

Für den Bereich der Herzgruppen wurde ebenfalls eine Vergütung von 7,00 € (bisher 6,00 €) rückwirkend ab 01.01.2012 erzielt. Die in der vdek-Vereinbarung auf Bundesebene im Leistungskatalog enthaltenen „Gesundheitsbildungsmaßnahmen“ befinden sich noch in der Prüfung und werden ggf. nachträglich in die Vereinbarung aufgenommen. 

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Vereinbarung Rehasport 2011 - DGPR - vdek

Durchführungsvereinbarung Rehasport in Herzgruppen mit den Ersatzkassen am 1. September 2011 in Kraft getreten

Im Nachgang zur neuen Rahmenvereinbarung zwischen unser Dachorganisation, der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR) und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) eine neue Durchführungsvereinbarung mit Wirkung zum 01.09.2011 abgeschlossen werden. Dabei konnten beachtliche Verbesserungen für unsere Herzgruppen erzielt werden. Statt bisher 6,00 € werden 7,00 € je Übungsveranstaltung und Teilnehmer (max. 20 Teilnehmer) vergütet (für Kinderherzgruppen 7,50 €).

Über die reine Bewegungstherapie in den Übungsveranstaltungen hinaus ist es gelungen, erstmalig auch den edukativen Faktor stärker zu berücksichtigen und Vergütungssätze für sogenannte „Gesundbildungsmaßnahmen“ (Vortrag, Schulung, Gruppenbetreuung) im Rahmen des Rehabilitationssports in Herzgruppen zu erzielen.

Die vorbeschriebene Vereinbarung gilt bundesweit nur für Herzgruppen, die der DGPR bzw. ihren Landesorganisationen angeschlossen sind.

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Neues Muster 56 zum 01. Juli 2011!

Wie vom Verband der Ersatzkassen (vdek) am 3.06.2011 mitgeteilt, wird das „Muster 56“ („Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport / Funktionstraining“ zur neuen Rahmenvereinbarung vom 01. Januar 2011) zum 01.07.2011 vorliegen. Die alten Vordrucke dürfen nach diesem Stichtag nicht mehr verwendet werden. Die Verordnungsformulare sind sowohl von den Vertragsärzten als auch von den Krankenkassen vorzuhalten.

Hinweis: Bei dem eingestellten Antragsformular handelt es sich um ein Muster. Es wird darauf hingewiesen, dass Verordnungen nur auf Original-Verordnungsformularen ausgestellt werden dürfen.

Download: Muster 56 (Achtung: kein Original!

Rahmenvereinbarung Rehabilitationssport/Funktionstraining

Neue Rahmenvereinbarung Rehabilitationssport und Funktionstraining zum 01.01.2011 – Neues Muster 56 erst zum 01.04.2011

Am 01. Januar 2011 tritt die neue „Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining“ in Kraft. Das notwendige neue „Muster 56“ wird nicht wie ursprünglich geplant zum 01.01.2011, sondern voraussichtlich erst zum 01.04.2011 vorliegen. Im I. Quartal 2011 ist daher von den Vertragsärzten und Krankenkassen weiter das bisherige Verordnungsformular zu benutzen.

Download Rahmenvereinbarung Rehassport/Funktionstraining 01.01.2011

Anwendungsempfehlungen für die Herzgruppen-Dokumentation

Anwendungsempfehlungen mit Vordrucken zur Dokumentation in der Herzgruppe veröffentlicht

November 2009. Der Landesverband für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen Rheinland-Pfalz e.V. hat die Anwendungsempfehlungen mit Vordrucken zur „Dokumentation in der Herzgruppe“ veröffentlicht.
Der Vorstand des Landesverbandes empfiehlt die Verwendung dieser Dokumentations-Vordrucke, die auf eine Initiative der DGPR (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf­erkrankungen e.V.) zu einer einheit­lichen, standardisierten Herzgruppen­dokumentation in Deutschland unter Berücksichtigung rheinland-pfälzischer Belange angepasst wurden.
Alle dem Landesverband angeschlossenen Trägervereine erhalten eine Mustermappe zur beliebigen Vervielfältigung. Die Dokumente können auf der Homepage des Landesverbandes auch direkt heruntergeladen werden. 

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