Gesetzliche Grundlagen

Rehabilitationssport in Herzgruppen

Gesetzliche und vertragliche Grundlagen
Rehabilitationssport in Herzgruppen ist eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation nach Sozialgesetzbuch (SGB) V § 43 in Verbindung mit SGB IX § 44. Die Rehabilitationsträger (gesetzliche Krankenkassen, gesetzliche Renten- und Unfallversicherungsträger), haben gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS), der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) und der Deutschen Rheuma-Liga (DRL) nach Beratungen auf Ebene der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) die Durchführung von Rehabilitationssport und Funktionstraining durch die am 1. Oktober 2003 in Kraft getretene Rahmenvereinbarung neu geregelt. Seit Beginn des Jahres 2011 liegt die Rahmenvereinbarung in der aktuell gültigen Fassung als Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 1. Januar 2011 unter Berücksichtigung der aktuellen BSG-Rechtssprechung vor. 

Auf Grundlage dieser Rahmenvereinbarung regeln verschiedene Vereinbarungen die Durchführung und Finanzierung des Rehabilitationssports in Herzgruppen auf Bundes- oder auf Landesebene.

Auf Bundesebene:

  • vdek (für den Bereich der Ersatzkassen)
  • DRV Bund

 Auf Landesebene:

  • Primärkassen
  • Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Kurz-Informationen für Teilnehmer an Herzgruppen

Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V. (DGPR) und der Landesverband für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen Rheinland-Pfalz e.V. haben die Grundlagen für den Rehabilitationssport in Herzgruppen der aktuellen Rahmenvereinbarung in einem Informationsblatt übersichtlich zusammengefasst:

Download Informationen für Teilnehmer an Herzgruppen